Mir fällt immer wieder auf, dass der Simulator zwar viele Abläufe abbildet, aber dieses Gefühl von Zeit – also wie sich ein echter Jahreslauf auf dem Hof anfühlt – eher flach bleibt. Im Spiel spule ich halt schnell vor, wenn’s langweilig wird. In der Realität dagegen: Warten, bangen, hoffen… manchmal tut sich tagelang scheinbar nix, und dann kippt alles. Das fehlt mir im Spiel fast ein bisschen, diese Trägheit der echten Welt, wo Erfolg auch viel mit Geduld und manchmal mit dem richtigen Bauchgefühl zu tun hat.
Abgesehen davon – mir ist vorhin beim Spielen ein Huhn durchs Bild gelaufen, erinnerte mich sofort an meinen Onkel, der immer sagt: „Du kannst alles planen, aber am Ende läuft dir das Huhn durchs Korn.“ Manchmal frage ich mich echt, ob so kleine, chaotische Zufälle noch stärker ins Spiel könnten… also, nicht zu viel, aber so dass mal was Unvorhergesehenes passiert und man improvisieren muss. Oder ist das dann schon zu viel Frust? Hmm, bin mir unsicher. Musste eben kurz meine Brille suchen– lag natürlichgenauvor mir auf dem Schreibtisch. 🤓